[CPProt.net] FW: Recent art restitution news
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Mon Feb 21 23:56:05 CET 2005
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From: E. Randol Schoenberg [mailto:randols at bslaw.net]
Sent: Monday, February 21, 2005 2:44 PM
To: E. Randol Schoenberg
Subject: Recent art restitution news
For a press release on a painting by Franz von Lenbach that has been
returned to the heirs of Bernhard Altmann by the Wallraf-Rchartz Museum in
Cologne go to http://www.lostart.de/ and scroll down to the image of the
painting.
Below are press reports concerning the upcoming mediation in the Altmann v.
Austria case.
E. Randol Schoenberg
Burris & Schoenberg, LLP
12121 Wilshire Boulevard, Suite 800
Los Angeles, California 90025-1168
Tel: (310) 442-5559
Fax: (310) 442-0353
eFax: (425) 740-0483
E-mail: randols at bslaw.net
http://www.bslaw.net
Klimt-Bilder:
Suche nach einem Kompromiss
(Die Presse) 21.02.2005
Im Prozess um sechs Klimts aus dem Belvedere soll ein Schlichtungsversuch
unternommen werden.
Im Rechtsstreit um sechs wertvolle Klimt-Bilder zwischen der
Bloch-Bauer-Erbin Maria Altmann und der beklagten Republik Österreich soll
nun im Auftrag eines US-Gerichts versucht werden, mit Hilfe eines
Vermittlers eine Einigung zu finden. Der Grazer Professor Dieter Anton
Binder werde am 7. März nach Los Angeles kommen, sagte Randol Schoenberg,
Anwalt der Klägerin Maria Altmann, der Apa. Binder, Professor für
Zeitgeschichte an der Universität Graz, sei von der österreichischen Seite
als privater Vermittler ausgesucht worden. Gottfried Toman von der
Finanzprokuratur wie auch Binder selbst wollten dazu keinerlei Kommentar
abgeben.
Schoenberg will Erfolgschancen der Vermittlung nicht ausschließen. Der
Rechtsstreit könne "auf viele Arten gelöst werden", so der Anwalt.
Schoenberg verwies auch auf die von Altmann beantragte Rückgabe eines Palais
in der Elisabethstraße 18 in der Wiener Innenstadt, das ehemals im Besitz
der jüdischen Industriellen-Familie Bloch-Bauer stand. Maria Altmann, die am
18. Februar ihren 89. Geburtstag feierte, ist die Nichte von Ferdinand und
Adele Bloch-Bauer.
Im bereits jahrelang geführten Rechtsstreit hat das US-Höchstgericht im Juni
2004 eine Zuständigkeit der US-Gerichte bejaht. Die Republik Österreich
hatte dies zuvor durch alle Instanzen bestritten. Im Oktober 2004 legte eine
Richterin in Los Angeles die erste Verhandlung über die Prüfung der
inhaltlichen Ansprüche auf den 1. November 2005 fest.
Zuvor sollten die Streitparteien mit einem Vermittler einen
Schlichtungsversuch unternehmen. Es geht um folgende Gemälde: "Adele
Bloch-Bauer I", " Adele Bloch-Bauer II", "Apfelbaum I", "Buchenwald
(Birkenwald)" und "Häuser in Unterach am Attersee" sowie "Amalie
Zuckerkandl". Die ersten fünf sind im Testament Adele Bloch-Bauers erwähnt,
in dem sie ihren Mann Ferdinand bat, nach seinem Tod die Bilder der Republik
Österreich bzw. der Österreichischen Galerie zu schenken.
Klimt-Bilder: Schlichtungsversuch im Rechtsstreit
Washington/Los Angeles (APA) - Im Rechtsstreit um sechs wertvolle
Klimt-Bilder zwischen der Bloch-Bauer-Erbin Maria Altmann und der beklagten
Republik Österreich soll nun im Auftrag eines US-Gerichts versucht werden,
mit Hilfe eines Vermittlers eine Einigung zu finden. Der Grazer Professor
Dieter Anton Binder werde am 7. März nach Los Angeles kommen, sagte Randol
Schoenberg, Anwalt der Klägerin Altmann, auf APA-Anfrage.
Binder, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Graz, sei von der
österreichischen Seite als privater Vermittler ausgesucht worden. Schoenberg
will Erfolgschancen der Vermittlung nicht ausschließen. Der bereits
jahrelang geführte Rechtsstreit könne "auf viele Arten gelöst werden", so
der Anwalt. Im Juni 2004 hatte das US-Höchstgericht eine Zuständigkeit der
amerikanischen Gerichte bejaht. Die Republik Österreich hatte dies zuvor
durch alle Instanzen bestritten. Im Oktober 2004 legte eine Richterin in Los
Angeles, Florence-Maria Cooper, die erste Verhandlung über die Prüfung der
inhaltlichen Ansprüche auf den 1. November 2005 fest. Zuvor sollten die
Streitparteien mit einem Vermittler einen Schlichtungsversuch unternehmen.
Im Verfahren Altmann vs. Österreich geht es um das Eigentum an sechs von
Gustav Klimt geschaffenen Bildern: "Adele Bloch-Bauer I", " Adele
Bloch-Bauer II", "Apfelbaum I", "Buchenwald (Birkenwald)" und "Häuser in
Unterach am Attersee" sowie "Amalie Zuckerkandl". Die ersten fünf davon sind
im Testament von Adele Bloch-Bauer erwähnt, in dem sie ihren Mann Ferdinand
bat, nach seinem Tod die Bilder der Republik Österreich bzw. der
Österreichischen Galerie zu schenken. Der jüdische Industrielle Ferdinand
Bloch-Bauer wurde in der NS-Zeit enteignet und musste in die Schweiz
flüchten, die Bilder wurden noch zu seinen Lebzeiten von einem von den Nazis
eingesetzten "kommissarischen Verwalter" an das Museum übergeben bzw.
verkauft. Das Gerichtsverfahren soll klären, wer rechtmäßiger Eigentümer der
Bilder ist.
APA 14:19 20.02.2005
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