[CPProt.net] Critical high water in Dresden Germany / Hochwasser in Dresden vor kritischer Marke
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Sat Mar 19 18:40:04 CET 2005
Hochwasser in Dresden vor kritischer Marke
Die Elbe steigt rasant an. Alarmstufe drei droht in der sächsischen
Landeshauptstadt. Auch für Ostbayern gibt es eine amtliche Unwetterwarnung
Feuerwehr im Einsatz: Die Zschopau ist bei Niederwiesa über die Ufer
getreten
Foto: dpa
Dresden - Schneeschmelze und Regen haben zum ersten Hochwasseralarm dieses
Frühjahrs geführt: Vor allem die Flüsse in Sachsen und Ostbayern steigen am
Wochenende stark an. Für die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land
gab der Deutsche Wetterdienst in Offenbach eine amtliche Unwetterwarnung.
In Dresden hat der Pegel der Elbe die Fünf-Meter-Marke überschritten und
sollte bis Sonntagabend auf 6,50 Meter steigen. Das bedeutet Alarmstufe drei
und Überschwemmungen einzelner Straßen und Keller. Ab einem Stand von 5,20
Meter wird das Terrassenufer in Dresden überflutet, wie die
Hochwasserzentrale des Wasser- und Schifffahrtsamts erklärte.
Die Feuerwehr richtet einen ständigen Wachdienst ein und postiert
Einsatzkräfte an den kritischen Stellen, wie ein Sprecher sagte. Außerdem
werden Sandsäcke für einen Einsatz bereit gehalten. Bei der Feuerwehr hofft
man, dass nicht noch starke Regenfälle die Lage verschärfen.
Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes bleibt es in Sachsen
trocken. Bei der katastrophalen Flut im August 2002 war die Elbe auf den
Rekordpegel von 9,40 Meter gestiegen.
Elbe steigt rasant
Das Hochwasser wird von der Schneeschmelze im Riesengebirge in Tschechien
verursacht. Bis Sonntagmorgen soll die Elbe rasant steigen. Nach Erreichen
des Scheitels wird dann aber mit einem wesentlich langsameren Anstieg
gerechnet.
Am Pegel Golzern, wo sich die Flüsse Freiberger und Zwickauer Mulde
vereinigen, wurde für die Nacht zum Sonntag mit Alarmstufe 4 gerechnet, wie
die Sprecherin der Dresdner Hochwasserzentrale sagte. Im Hochwassergebiet
der Lausitzer Neiße herrschte am Samstag Alarmstufe 1 bis 3. Auch dort
wurden bereits Deiche überwacht und Vorbereitungen zur Gefahrenabwehr
getroffen. WELT.de
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